Tempelhüter

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Tempelhüter

Symbol der Trakehner Pferdezucht und des Landes Ostpreußen

Kein anderer Hengst in den Reitpferdezuchten der Welt ist so bekannt geworden wie der Trakehner Hauptbeschäler Tempelhüter (1905-33) Seine Söhne und Enkel beherrschten die Landespferdezucht in Ostpreußen. Er wurde 1932 lebensgroß in Bronze gegossen. Auf dem Sockel des Denkmals vor dem Schloß Trakehnens stand eingraviert: „Dem deutschen Pferd“. Tempelhüter war Symbol seines Gestüts, seines Landes und der deutschen Pferdezucht, ein internationaler Begriff. Noch heute findet sich sein Name in den Abstammungen bedeutender Zucht- und Leistungspferde vor allem in Deutschland, Dänemark, Holland, Kanada, Polen, Rußland, Schweden und in den USA.

Erschienen 1975 Reich Verlag Luzern, 168 Seiten, Fotos, Leineneinband, Schutzumschlag

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Beschreibung

Tempelhüter

Kein anderer Hengst in den Reitpferdezuchten der Welt ist so bekannt geworden wie der Trakehner Hauptbeschäler Tempelhüter (1905-33). Seine Söhne und Enkel beherrschten die Landespferdezucht in Ostpreußen. Er wurde 1932 lebensgroß in Bronze gegossen. Auf dem Sockel des Denkmals vor dem Schloß Trakehnens stand eingraviert: „Dem deutschen Pferd“. Tempelhüter war Symbol seines Gestüts, seines Landes und der deutschen Pferdezucht, ein internationaler Begriff. Noch heute findet sich sein Name in den Abstammungen bedeutender Zucht- und Leistungspferde.

Trakehnen in Ostpreußen war seine Geburtsstätte. Dieses preußische Hauptgestüt, 1732 durch König Friedrich Wilhelm I. gegründet, in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts als das „Paradies der Pferde“ von Binding besungen, war zu allen Zeiten ein Begriff über Kontinente.
Trakehnen ist von 243 Jahren aus dem Packeldimmer Moor erwachsen, nach dem letzten Krieg wieder darin versunken. Von den 1200 Gestütspferden erreichten 1945 nur wenige den westlichen Teil Deutschlands. Ihnen gelang, die Trakehner Rasse in Reinzucht zu bewahren.

Während 1944 die Trakehner Pferde in wilder Flucht der Kriegsfurie zu entkommen suchten, holten sich die Sowjets den bronzenen Tempelhüter nach Moskau. Dreißig Jahre danach wurde ein Originalabguß auf einem russischen Tieflader von Moskau in die Reiterstadt Verden gebracht. Hier steht er nun vor dem Deutschen Pferdemuseum. Er blickt nach Osten.

Dieses Buch erscheint, um das versunkene Trakehnen zu sehen und nachzuerleben, wie sich aus dem „Königlichen Stutamt Trakehnen“ das bedeutendste Zuchtgestüt der Welt entwickelte. Die Zusammenhänge sind offen ausgebreitet und führen durch das Geschehen der Jahrhunderte bis hin zu den heutigen Zuchtgefilden edler Pferde Trakehner Abstammung.

Erschienen 1975 Reich Verlag Luzern, 168 Seiten, Fotos, Leineneinband, Schutzumschlag, Autor: Hans Joachim Köhler