S-Dressur

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Nun gebärt jede Epoche die Reiterei, die sie verdient. Als von Sponsoren finanziertes, globalisiertes Spezialgebiet hat die moderne Dressur die Reitkunst den sportlichen und ökonomischen Imperativen professionellen Reitens geopfert. Bewährte klassische Methoden genießen wenig Bedeutung, was zählt, ist das Ergebnis: Nötigung und Beritt mit Gewalt sind heute die Norm, grobe Fehler werden ins System integriert. Insgesamt verhält sich die kompetitiv geprägte Dressur zur wahren Reitkultur wie Schnellrestaurants zur Noblen Gastronomie und Gesundheitsküche. Die Pferde sind natürlich die ersten Opfer dieses florierenden Business. Zahlreich sind die Liebhaber (im nobelsten Sinne von „jene, die lieben“), die sich entrüsten und von diesen Auswüchsen abwenden. Aber nur wenige finden sich, die den Mut aufbringen, diese mit Nachdruck und Klarheit zu benennen. Mit Humor macht Daniela Piolini auf die verheerenden, karikaturhaften Auswüchse der offiziellen Dressur aufmerksam. In ihren Illustrationen zeigt sie – unterlegt von Zitaten großer Meister – mit den Mitteln eines vermeintlich unschuldigen Bilderbuches für Kinder auf ironische Weise gerade das, was besser gemieden werden sollte. Eingedenk der ihr gesetzten Grenzen schließt sie ihr Buch mit offenem Ende: der Vorschlag einer authentischen Alternative sei „…eine andere Geschichte“. Doch könnte sie in der Zwischenzeit einen wesentlichen Beitrag zum Wandel des Bewußtseins geleistet haben.

Beschreibung

Nun gebärt jede Epoche die Reiterei, die sie verdient. Als von Sponsoren finanziertes, globalisiertes Spezialgebiet hat die moderne Dressur die Reitkunst den sportlichen und ökonomischen Imperativen professionellen Reitens geopfert. Bewährte klassische Methoden genießen wenig Bedeutung, was zählt, ist das Ergebnis: Nötigung und Beritt mit Gewalt sind heute die Norm, grobe Fehler werden ins System integriert. Insgesamt verhält sich die kompetitiv geprägte Dressur zur wahren Reitkultur wie Schnellrestaurants zur Noblen Gastronomie und Gesundheitsküche. Die Pferde sind natürlich die ersten Opfer dieses florierenden Business. Zahlreich sind die Liebhaber (im nobelsten Sinne von „jene, die lieben“), die sich entrüsten und von diesen Auswüchsen abwenden. Aber nur wenige finden sich, die den Mut aufbringen, diese mit Nachdruck und Klarheit zu benennen. Mit Humor macht Daniela Piolini auf die verheerenden, karikaturhaften Auswüchse der offiziellen Dressur aufmerksam. In ihren Illustrationen zeigt sie – unterlegt von Zitaten großer Meister – mit den Mitteln eines vermeintlich unschuldigen Bilderbuches für Kinder auf ironische Weise gerade das, was besser gemieden werden sollte. Eingedenk der ihr gesetzten Grenzen schließt sie ihr Buch mit offenem Ende: der Vorschlag einer authentischen Alternative sei „…eine andere Geschichte“. Doch könnte sie in der Zwischenzeit einen wesentlichen Beitrag zum Wandel des Bewußtseins geleistet haben.