Geschichte der Reitkunst

19,90 

Geschichte der Reitkunst

Geschichte der Reitkunst von Charles Chenevix Trench

erschienen 1970, 320 Seiten, Leineneinband mit Schutzumschlag

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Beschreibung

Geschichte der Reitkunst

Geschichte der Reitkunst von Charles Chenevix Trench

Aus diesem der Geschichte der Reiterei gewidmeten Buch erfährt man nicht, wie man reiten soll. Hier wird vielmehr erzählt, wie und warum seit über 4000 Jahren Männer und Frauen geritten sind. Die Kavallerie zu Xenophons und Cäsars Zeiten, die berittenen Bogenschützen in Zentralasien, die Kreuzritter, Konquistadoren und Cowboys, die Buren und Kommanchen, die Schulreiter und die Springreiter, die Jäger hinter dem Fuchs und die Jockeis hatten und haben alle ihren eigenen Reitstil.

Aber, so möchte man sagen, wenn es so viele Stile gibt, kann doch etwas nicht stimmen. Der Autor jedoch zeigt, dass alles stimmt, d.h. alle Stile in sich richtig sind, weil jeder dem ihm eigenen Zweck angepaßt ist. Allerdings hat sich mancher Stil länger gehalten als der Zweck, der ihn hervorbrachte.

Das Pferd war für den Menschen seit je mehr als nur Haustier oder Sklave; es war ihm Begleiter auf der Jagd, Kaerad im Krieg, wo es willig Gefahr und Not mit ihm teilte. Es ist eine Ironie der Geschichte, daß die Kunst des Reitens, ja man kann sagen: die Wissenschaft des Reitens, ihre größten Fortschritte seit Erfindung des Steigbügels erst dann gemacht hat, als das Schlachtroß längst nicht mehr im Dienst und die großen Jagdreviere von der Zivilisation schon weitgehend überdeckt waren.

Der Autor, Charles Chenevix Trench, ist Historiker und Reiter zugleich. Sein vorliegendes Buch, eine geglückte Verbindung von Historie und Kunst, stellt mit seiner Fülle von Information und mit seinen vielen, bisher nur zu einem geringen Teil reproduzierten Bildern aller Gebiete und aus der ganzen Welt auch einen wichtigen Beitrag zur sozial und Kulturgeschichte der Menschheit dar.

erschienen 1970, 320 Seiten, mit 64 Farbtafeln und 180 Schwarzweiß-Abbildungen,
Leineneinband mit Schutzumschlag