Das Araberpferd

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Vor Tausenden von Jahren standen Pferdezucht und Pferdehaltung in Mittelasien, Indien und Vorderasien bereits in hoher Blüte. Hier wurden die Grundlagen für die Herausbildung des Araberpferdes geschaffen, das später große Bedeutung erhielt und über weite Teile Mittelasiens, Nordafrikas und Südeuropas verbreitet wurde. Die wechselvolle Geschichte der vorderasiatischen und nordafrikanischen Völker hat die Geschichte dieser Pferderasse gleichermaßen mitbestimmt; das Araberpferd wurde vor allem hier für Kriegszüge verwendet, da es durch leichte Lenkbarkeit, Wendigkeit und Schnelligkeit dem Kamel überlegen war. Durch Fremdherrschaft und Stammesfehden sowie durch den Wegfall des Pferdes als Mittel zur Kriegsführung ging die Zucht bei den Stämmen der arabischen Halbinsel im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert zurück. Sie wird seitdem in allen Erdteilen und zahlreichen Gestüten in zunehmendem Umfang und in enger internationaler Zusammenarbeit betrieben. Inhalt der 8. Aufl.: Wegen ihrer hervorragenden morphologischen, physiologischen und psychologischen Eigenschaften spielen die Araberpferde auch heute noch eine bedeutende Rolle in der Pferdezucht. Die über lange Zeiträume erfolgte Anpassung an härteste Lebensbedingungen und das Leben in enger Gemeinschaft mit dem Menschen haben diese Pferderasse hervorgebracht, die in vieler Hinsicht besonders wertvolle Merkmale zeigt und überträgt; das Araberpferd ist genügsam, widerstandsfähig, hat große Prägungs- und Tolerationsfähigkeit sowie hohe Leistungsbereitschaft und -fähigkeit bis ins Alter, erholt sich schnell nach großen Strapazen, ist fügsam und wendig, zeigt flüssigen Bewegungsablauf, Anmut und Schönheit.

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Beschreibung

Das Araberpferd

Das Araberpferd von Dr. Johannes Erich Flade. Vor Tausenden von Jahren standen Pferdezucht und Pferdehaltung in Mittelasien, Indien und Vorderasien bereits in hoher Blüte. Hier wurden die Grundlagen für die Herausbildung des Araberpferdes geschaffen, das später große Bedeutung erhielt und über weite Teile Mittelasiens, Nordafrikas und Südeuropas verbreitet wurde.

Die wechselvolle Geschichte der vorderasiatischen und nordafrikanischen Völker hat die Geschichte dieser Pferderasse gleichermaßen mitbestimmt. Das Araberpferd wurde vor allem hier für Kriegszüge verwendet, da es durch leichte Lenkbarkeit, Wendigkeit und Schnelligkeit dem Kamel überlegen war. Durch Fremdherrschaft und Stammesfehden sowie durch den Wegfall des Pferdes als Mittel zur Kriegsführung ging die Zucht bei den Stämmen der arabischen Halbinsel im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert zurück. Sie wird seitdem in allen Erdteilen und zahlreichen Gestüten in zunehmendem Umfang und in enger internationaler Zusammenarbeit betrieben.

Siebente Auflage 1990, 200 Seiten, mit 91 Abbildungen, 54 Tabellen und 4 Farbtafeln